Weingut Duijn Ortenau PDF Drucken E-Mail
 

duijn1_285.jpgWeingut 

Duijn

 

Bühl- Kappelwindeck

 

(Ortenau / Baden)

 

 

(Bild: Jacob Duijn mit Tochter Jannin)

 

 

 

 

 

 

Duijns Pinot ist Kult

 

„Jacob Duijn schreitet wirklich mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran. Er will unbedingt die Nummer eins unter Deutschlands Rotweinproduzenten werden und ich frage mich: Wer will ihn daran hindern, wenn er weiterhin so kompromisslos arbeitet? … Die Zahl der Mitbewerber hat sich … auf eine Handvoll reduziert. … Duijns Pinot ist Kult.“
Mario Scheuermann, Weinfachjournalist

 

An den Großen orientiert

 

Die Spitzenweine aus Burgund sind und bleiben das Maß aller Dinge für Jacob Duijn. Da macht er keine Kompromisse. Nur so ist zu verstehen, dass er inzwischen zu den Spitzen- winzern Badens zählt. Der Engelsfelsen hoch über dem Bühlertal gelegen war sein Glücksbringer. Und sein Einstieg. Gekauft hat er ihn 1994 von dem 70-jährigen Emil Hils. Als der ihm eines Tages im lockeren Feierabendgespräch eröffnete, er wolle aufhören, war Duijn wie elektrisiert. Zückte spontan einen Scheck, kaufte das Stück Fuchsloch, Lage Engelsfelsen - und wurde Winzer. „Wenn du immer mit Wein zu tun hast, glaubst du natürlich, du weißt Bescheid", erinnert er sich lachend an seine Anfänge. Längst ist er Profi, allerdings einer mit ganz eigenen Ideen und Vorstellungen. 

 

Jacob Duijn stammt aus keinem Weinland. Der gebürtige Holländer lebt und arbeitet aber seit vielen Jahren in Deutschland, unter anderem als Sommelier bei Kochlegende Eckardt Witzigmann, im Schloßhotel Bühlerhöhe und als Weinfachmann und Verkaufsleiter verschiedener Weinhäuser. Seine Liebe zum Wein hat ihn nun dazu veranlaßt, auch Weinbergsbesitzer zu werden.

 

duijn_weinberg.jpgDer Weinberg

 

Die Parzellen am Engelsfelsen umfassten damals 15 Ar (1500 Quadratmeter). 1995 brachte er seinen ersten Wein auf den Markt, einen reinen Spätburgunder, 600 Flaschen. Inzwischen hat sein Betrieb rund 8 Hektar (rund 30 000 Flaschen). Seine Rebstöcke sind durchschnittlich 25 Jahre alt, der Durchschnittsertrag pendelt sich bei 30 bis 45 Hektoliter je Hektar ein, in der Spitzenlage bei 25 bis 30 Hektolitern. Zum Engelsfelsen kam der Sternenberg hinzu. Und im Mai 2001 auch Gut Alsenhof, eine der wenigen in sich geschlossenen Einzellagen in der Hand eines Winzers in Baden. Mit dieser Lage im Badischen greift Duijn nach den Sternen.

 

 

Der Mond weist den Weg

 

Kein Wunder also, dass außer den Sternen auch Sonne und Mond für Jacob Duijn eine Rolle spielen. Von der Sonne verwöhnt ist die badische Region bekanntermaßen. Und dem Mond misst der Winzer sowohl im naturnah gepflegten Weinberg, in dem gelegentlich die Wildschweine für lockeren Boden sorgen, als auch bei der Arbeit im Keller große Bedeutung bei. Er orientiert sich konsequent an Blatttagen und Pflanzzeiten, an Neumond und an Vollmond. Nicht nur in diesem Punkt sind für ihn die Winzer in Burgund große Vorbilder. Der ehrgeizige Winzer setzt im Weinberg zu 100 Prozent auf Handarbeit. Duijn verzichtet auf die Verwendung von Zuchthefen oder Filter jeder Art. Seine Trauben werden schonend verarbeitet. Die lange und kühle Vergärung nimmt er je nach Wein entweder im Edelstahl und oder in offenen Holzbottichen (3500 Liter) vor.

 

 

Reifen im Barrique duijn_auf_fass_170.jpg

 

Duijn setzt überhaupt auf Holz. Seine Weine dürfen sich in zu 60 Prozent neuen Barriquefässern entfalten und reifen. „Und zwar so lange sie es brauchen, bis zu 24 Monate." Seine 19 Einzelparzellen von Sternenberg und Engelsfelsen werden separat ausgebaut und separat vergoren. Ebenso der Ertrag von Gut Alsenhof. In den schönsten Reihen liegen die mit lila-roter Weinhefe bestrichenen Barriquefässer in einem wunderschönen Gewölbe aus dem Jahr 1680. Darüber wohnt Duijn mit seiner Familie. Fertiggestellt ist inzwischen sein neuer Weinkeller im Herzen von Kappelwindeck, in dem sich auch sein ganzer Stolz, zur vollendeten Reife entfaltet. (Bild: Historischer Weinkeller bei Duijn aus dem Jahr 1682)

 

 

Dem Wein Zeit lassen

 

Nach traditioneller Methode, ohne Schönung und ohne Filtrierung, kommt der Wein auf die Flasche. Dadurch hat der Wein ein natürliches Depot. Und natürlich kommt er nur in eine klassische Burgunderflasche, eine besonders schwere. Auch darauf legt Jacob Duijn großen Wert. Bei der Assemblage verlässt er sich ganz auf sein Gefühl. „Am liebsten lasse ich den Wein in Ruhe, der soll sich ganz von alleine entwickeln." Nach anfänglichen Experimentierphasen hat Jacob Duijn seine Arbeit im Weinberg und im Keller perfektioniert. Bis ins letzte Detail achtet Duijn auf hochwertige Ausstattung, eine zwangsläufige Konsequenz seiner akribischen Arbeit

 

 

Die Adresse

 

Weingut Duijn
Hohbaumweg 16
D-77815 Bühl

Telefon

+49 72 23 – 214 97

Mobil

+49 172 – 738 44 98

Fax

+49 72 23 – 837 73

E-Mail

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Web

www.weingut-duijn.com

 

 

 

 

 

 
< zurück   weiter >